Christian-Modersohn (1916-2009) - Im Einklang mit der Schöpfung
Kommende Termine
Täglich
- Mo., 12. Okt. · 10:00
Die weite Flußlandschaft mit dem stets wechselnden hohen Himmel, das Erlebnis der Weite, die ihm ein tiefes Gefühl von Geborgenheit vermittelte, indem sie den Menschen zurückführt auf sich selbst und seine Begrenztheit, war prägend für seine Bilder. Jahres- oder tageszeitlich zeigte die Landschaft ihm ein sich ständig wandelndes Bild Um diese, dem schnellen Wechsel sich wandelnder Natureindrücke unterworfenen Eindrücke, besonders vor Sonnenaufgang oder bis zum letzten Widerschein eines Abendhimmels vor Einbruch der Nacht in ihrem Wesen zu erfassen, schien Christian Modersohn schon immer die Wasserfarbe, das Aquarell, das ihm gemäße Mittel, um dem, was er fühlte und sah, am unmittelbarsten Ausdruck zu geben. Auch wenn er oft am selben Standort malte und manches Motiv ähnlich erscheint, so gleicht kein Blatt dem anderen.