Warum sollen Kinder nichts von Fremden annehmen? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hexerei und Zauberei? Und was bitte ist ‚Mäusemachen‘? Diesen und weiteren Fragen wollen wir auf den Grund gehen. Anhand von Gerichtsakten, Briefen und Traktaten werden Einblicke in die Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Westfalen gegeben. Im Zentrum stehen dabei nicht Frauen auf dem Scheiterhaufen, sondern Kinder, die in den Verdacht der Hexerei gerieten. Wir schauen auf ihr Verhalten, ihre Emotionen und das Umfeld, welches Angst vor ihnen und umsie hatte und so ihre Geschichten dokumentiert hat. Ein öffentlicher Vortrag von Nicola Reß (Archäologin und Guide im LWL-MAK)